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31.12.2013 - Jahresende

Heute Abend geht das Jahr 2013 zu Ende. Einige werden sagen: "Schon wieder ein Jahr rum.", andere freuen sich einfach darauf, dass es vielleicht Neues in 2014 geben wird.
EINE Neuerung stand ja schon in der letzten und wirklich letzten Handausgabe der AiT. Die Zeitschrift soll es denächst nur noch in moderner, elektronischer Form auf der Webseite des LAVT geben. Dem Einen ist das zuviel "moderner Kram", der Andere wird sagen: "Ein direkter Beitrag zur Schonung der Umwelt."

Aber was war eigentlich 2013 so los im Angelfischereiverein Nordhausen? Mal abgesehen, dass in den Gruppen selbst Aktivitäten stattfinden, die nicht immer den Weg hier auf die Webseite des Vereins finden, gibt es zu berichten, dass wir nach dreißig Jahren die I-Berg Talsperre abgefischt haben. Dass das nicht so einfach zu bewältigen war, wusste der Vorstand und hat sich auch gründlich darauf vorbereitet. Ein Sprichwort lautet: "Viele Hände schnelles Ende." und das war ausschlaggebend für die zügige Umsiedlung der Fische in andere Gewässer. Nochmals vielen Dank den Organisatoren und den vielen, vielen Helfern, die ihre Zeit geopfert haben.

Unsere jährliche Beitragskassierung überschnitt sich mit dem Abfischen des I-Bergs. Durch die Disziplin der Kassierer und der Vorsitzenden konnte der Vorstand trotzdem pünktlich abrechnen. Dass es immer wieder zu kleinen Differenzen kommt ist klar. Dafür sind wir auch Angler und keine Computerspezialisten(die meisten zumindest :-) ). Jedenfalls ist durch die Nutzung der elektronischen Medien der Aufwand für den Vorstand wesentlich eingedämmt worden. Die angesprochenen Differenzen zu minimieren ist Aufgabe für die kommenen Jahre, so auch für 2014.

Jugendlager, Hochseeangeln, Sommerfest, Seniorenangeln und Messebesuch sind Aktivitäten des Vereins, die Tradition haben. Auch 2013 sind alle Veranstaltungen erfolgreich durchgeführt worden. Ein paar kleine Änderungen hier und da lassen das Ganze nicht langweilig werden und beruhen ab und zu auf den Erfahrungen der Vorjahre. Verbesserungen gibt es immer...

Wahlveranstaltung, weitere Arbeitseinsätze und der jährliche Besatz sind Ereignisse, die nicht unvergessen sind. Damit dies nachlesbar ist, wird es auch 2014 einen Link zu Aktuelles 2013 geben. Dafür muss das Jahr und die Berichterstattung jedoch abgeschlossen sein.

In diesem Sinne wünschen wir allen...


24.11.2013 - Saisonende

Da war eben noch das Hochseeangeln und im Anschluss das Jugendlager, ist schon wieder die Angelsaison vorbei. Am Freitag hat der Vorstand getagt und das Abfischen der I-Berg Talsperre ausgewertet. Wie hat unser Vorsitzender gesagt: "Die Vorbereitung war besser als gewollt. :-)" Was er damit sagen wollte ist klar, das Abfischen war gut vorbereitet und ist gut durchgeführt worden.

Ein weiteres Thema war die Kassierung, die dieses Jahr da erste Mal pünktlich erfolgt ist. Ein Dank nochmal, an alle Kassierer und Beteiligte, die für dieses Ergebnis gearbeitet haben. Zur Erinnerung jedoch, die Marken gibt es am kommenden Samstag nur bei abgegebener Fangmeldung.

Was wird nächstes Jahr mit dem Besatz? Welche Termine stehen an, was muss noch vorbereitet und durchgeführt werden? Über all dies berät der Vorstand und hier sind die Veranstaltungen schon mal festgehalten.

Somit hat die Saison ihren Abschluss. Einiges ist hier oder auf einigen Seiten der Ortsgruppen zum Nachlesen festgehalten. Wir freuen uns schon auf die nächste Saison.

Petri Heil


12.11.2013 - Abfischen der Iberg-Talsperre am 26.10.2013

Mit einem gewissen Abstand wollen wir auch von unserer Vereinsarbeit hinsichtlich der Hege und Pflege berichten.
Nachdem die Talsperrenverwaltung im September bekannt gab, dass die Iberg-Talsperre abgestaut wird, wurde der Termin für das Abfischen auf den 26.10.2013 datiert. Equipment ranschaffen, kontrollieren, ob beim Abstau keine Fische Schaden nehmen und dafür sorgen, dass auch nach dem 26.10.2013 noch verbliebene Fische und Muscheln versorgt werden. Alles das waren Aufgaben, die wir zu meistern hatten.

Die Iberg Talsperre abzufischen ist nicht so einfach. Das wussten einige der Mitglieder noch durch die Erfahrung, die sie vor dreißig Jahren gesammelt hatten. Damals war das letzte Mal die IBerg Talsperre leer und wurde im Vorfeld abgefischt. Der relativ hohe Damm bedingt eine Menge von Hilfskräften, die die Fische in Behältern auf den Damm transportieren, dort säubern, zählen und für den Abtransport vorbereiten.
Dank des Einsatzes vieler freiwilliger Helfer und der guten Vorbereitung durch unseren Gewässerwart Dirk Wattenbach, der große Unterstützung von Eric Holzberger sowie der Auleber Fischzucht erhielt, ist das Abfischen der IBerg-Talsperre erfolgreich gewesen.

Jede Menge Hechte und Karpfen wurden gezählt, vereinzelt Schleien, Barsche und tonnenweise Weißfische. Vielen Dank nochmal an die anliegenden Ortsgruppen, die sich vorher und nachher um Muscheln und Aale gekümmert haben, damit auch diese einen neuen Lebensraum bekommen.

Nochmals vielen, vielen Dank ALLEN fleißigen Helfern, die beim Abfischen halfen, aber auch denen, die organisiert, Brötchen geschmiert oder in der Gulaschkanone Erbsensuppe bereit hielten.

Ein paar Bilder vom Einsatz dokumentieren unsere Vereinsarbeit...



Petri Heil


29.09.2013 - Erste erweiterte Vorstandssitzung nach der Sommerpause

Die Zeit verrinnt. Es ist schon wieder Herbst und die Angelsaison geht dem Ende entgegen. Wir hoffen dass Ihr einen schönen, fischreichen Sommer hattet mit viel Spaß und Freude am Angeln.

In der gestrigen erweiterten Vorstandssitzung war die Auswertung unserer festen Termine Thema. So konnten wir wieder feststellen, dass das Sommerfest in seiner neuen Form Anklang gefunden hat aber auch das Hochseeangeln erfolgreich war. Das Jugendlager hatte auch wieder gute Kritiken und so haben wir diese Veranstaltungen auch in das Jahr 2014 aufgenommen.

Wir können nicht nur feiern und uns vergnügen, nein, auch Arbeit im Sinne der Natur ist uns auf die Fahne geschrieben. So steht im Oktober das Abfischen der I-Berg Talsperre an. Die Planung dazu läuft über unseren Gewässerwart und unseren Gewässeraufseher. Viele Helfer werden an diesem Tag benötigt, damit die Fische schonend umgesetzt werden können.

Da das Abfischen auf die nächste erweiterte Vorstandssitzung fällt, komprimiert sich die Abgabe der Beitragslisten 2014 und die Abgabe der Fangergebnisse 2013 auf die erweiterte Vorstandssitzung im November. Alle Vorsitzenden sind daher aufgefordert, sorgfältig und termingerecht zu arbeiten. Sollte es Fragen geben, hilft als Erstes eine Mail an info(at)angelverein-nordhausen.de.

Dann hoffen wir mal, dass das Wetter am 26.10. nicht so mies ist und die Fische, Krebse und Muscheln unbeschadet eine neue Heimat finden.

Petri Heil

Hinweis für die Kassierer:
Die Beitragslisten und Fangergebnisse bitte an info(at)angelverein-nordhausen.de
Sollte es Schwierigkeiten geben einfach eine SMS an Mark: 01723523526 (oder auch anrufen) auch eine Mail an info(at)angelverein-nordhausen.de


01.09.2013 - Jugendangellager 2013

...ups. Das Jugendangellager 2013 ist schon wieder eine ganze Woche her und kein Bericht und keine Bilder online. Aber jetzt.

Zu Weihnachten 2012 die ersten Anfragen zur Teilnahme am Angellager 2013 zu bekommen ist lobenswert, denn das zeigt, dass unsere Jungangler viel Spaß an den drei Tagen haben - sie können es kaum erwarten.

Auch dieses Jahr waren wieder relativ viele dabei. 29 Nachwuchsfischer 2013, fast so viele wie voriges Jahr, tummelten sich um die Helenenhofteiche. Doch etwas war anders. Viele Gesichter waren neu. Hatten sich die Betreuer gerade die Gesichter eingeprägt, kommen "Neue", weil die "Bekannten" nun schon "zu alt" sind. So muss es auch sein, denn ohne Nachwuchs würde dem Angelverein frisches Blut fehlen. Bestes Beispiel ist unser diesjähriger Koch, der half die Jungangler nicht dem Hungertod auszusetzen :-). Wenige Jahre zuvor noch selbst Jungangler, stand er an der Gulaschkanone und bereitete das Essen.(Wer Lust hat, kann sich ja durch die Bildergalerien klicken und nach ihm suchen :-))

Dass die Jungangler gut aufgehoben waren, dafür sorgten auch dieses Jahr wieder Hartmut und Mark, unsere Jugendwarte. Sie erhielten große Unterstützung durch die Ortsgruppen Bleicherode und Wipperdorf. Den fleißigen Helfern nochmals vielen Dank. Natürlich gilt auch dem Angelverein Nordhausen, als Ausstatter des Lagers großer Dank, denn ohne den Verein gäbe es das Lager erst gar nicht.

Wenn wir schon mal dabei sind uns zu bedanken, wollen wir Friedhelm Gärtner nicht vergessen. Er hat dieses Jahr die beiden Jugendwarte beim Casting unterstützt. Seine Idee, Ziele in Form von Quadraten auf das Wasser zu verlagern war echt der Bringer, denn erstmals nahmen ALLE Jugendlichen an den Zielwurfdisziplinen teil.
Die Teilnahme am Casting wurde auch ausgewertet. Die Besten hatten wieder die Chance auf fette Beute. Angelruten, Rollen, Kescher, Messer und einiges mehr gab es wieder zu gewinnen. Die Gewinner könnt ihr auf den Bildern sehen.

Ansonsten war das Wetter wie bestellt, nicht zu heiß, kein Regen und auch nicht ganz so stürmisch. So war wetterseitg die Voraussetzung für viele Bisse nicht soooo schlecht. Und tatsächlich hatte Hartmut dieses Jahr wieder schön zu tun beim Schlachten der Fische und zwei sehr unruhige Nächte. Dass das die Betreuer freut, kann man kaum glauben, denn das sind ja auch alles Angler, die selbst gern drillen und landen. Aber sie gönnen es den Jugendlichen und helfen auch immer wieder bei Montagen und geben Tipps bei den Ködern. Fast 40 Karpfen, ein paar Schleien, Aale und Weißfische waren das Ergebnis. Das kann sich sehen lassen.

Dass unsere Jugendlichen an diesen Tagen Natur pur erleben dürfen, ist für viele heute noch nicht greifbar. Wenn die Zeit gekommen ist, wird sich der ein oder andere daran erinnern, wie schön es war, quasi allein in einem Zelt zu übernachten, sein Essen zu fangen und vielleicht den Fang auch waidgerecht zu töten und auszunehmen, erfahren zu dürfen dass Schwäne verdammt garstig werden können, und wie sich der Wald in der Nacht anhört. Natur pur eben.

Gute Kritiken für das Jugendlager gab es schon während der Veranstaltung. Einige der Teenies bzw. deren Eltern sprachen ihre Begeisterung schon während des Angellagers aus, danke dafür.

Ein rundum gelungenes Angellager 2013 macht Lust auf mehr. Somit ist die Planung für ein Jugendangellager 2014 schon wieder im Gange. Sicher gibt es immer etwas zu verbessern, doch müssen die Verbesserungen auch durchführbar sein. Allen Ausstattern und Ausrichtern des Jugendlagers 2013 sei an dieser Stelle nochmals gedankt.

Wir freuen uns auf nächstes Jahr

Petri Heil


29.07.2013 - Hochseeangeln 2013

Am 20. Juli fand wieder das alljährliche Hochseeangeln statt, das der Verein organisiert. Dabei sind in der Regel 2 Angelfreunde einer jeden Gruppe, wenn sie die Gebühr von 25€ pro Person als angemessen ansehen. Für diesen Obolus gibt es bestimmt nicht viel zu überlegen, wenn man denn ein Plätzchen ergattert hat.

Das Wetter passte, das Boot war bereit, also raus aufs Wasser, dem Dorsch entgegen. Und wie auf den Bildern zu sehen, lag die Fangquote doch höher, als so manches Jahr vorher.
Ob die Veranstaltung nun toll oder weniger zu empfehlen ist, fragt ihr die Beteiligten besser selbst. Anhand der Anmeldungen und der Auslastung des Busses in jedem Jahr, lässt sich doch abschätzen, dass dieses Hochseeangeln anspricht.

Für alle die, die noch keinen Gefallen daran finden konnten, hier ein paar Impressionen mit einem Klick auf das Gruppenbild...


07.07.2013 - Sommerfest 2013

Gestern fand die Schulung / das Sommerfest in der Strandgaststätte am bielener Kiesteich statt. Die meisten Vorsitzenden der Ortsgruppen sind der Einladung des Vorstandes gefolgt und hatten ein paar schöne Stunden, konnten sich austauschen was in den einzelnen Gruppen so los ist, aber auch erfahren, wie sich die Jugendlichen beim Casting zum Jugendlager fühlen - seht selbst. Der Ein oder Andere hat schnell gemerkt, dass es gar nicht so einfach ist, die Mitte der Arenberscheibe zu treffen. Aber Spaß hatten sicher die Meisten dabei. Neben den sportlichen Aktivitäten, wie Schießen und Werfen, konnten noch Punkte beim Schätzen errungen werden. Wieviele Gummiköder hatte Frank Dathe wohl in das Glas bekommen? Waren es 50, oder 100, es gab auch Schätzungen zu 500 Stück im Glas. Die Lösung hieß am Ende 111 Köder. Die Punkte waren für ein paar Geschenke gedacht und vor allem für die Unterhaltung.

Die Veranstaltung diesen Mal tagsüber durchzuführen, fand großen Anklang. Die Sonne schien (Bernd hatte den Draht zum Himmel wieder erfolgreich eingesetzt :-) ) und so konnte das Bierchen und das Essen bei Vögelgezwitscher und Frischluft verzehrt werden.

Vielen Dank noch einmal an die Organisatoren des Festes und an die Vorsitzenden, aber auch deren Helfer und Helfershelfer für die Arbeit in den Gruppen. Macht weiter so, lasst Euch nicht unterkriegen.
In diesem Sinne.

Petri Heil


04.07.2013 - Sommer 2013

Es ist schon wieder Juli. Wo ist die Zeit bloß hin. Eben war noch Winter, dann hat uns das Hochwasser beschäftigt und nun stehen die Ferien an. Richtig Zeit zum angeln war doch noch gar nicht. Trotzdem haben einige Angler Fische gefangen und nicht nur kleine, sondern auch die dicken Fänge waren dabei.

Samstag ist Die Schulung der Vorsitzenden der Ortsgruppen. Ein bisschen Grillen und ein Bierchen dazu und wir hoffen auf Sonne oder für diesen Sommer wenigstens auf keinen Regen. Erstmals findet die Veranstaltung am Tag und nicht am Abend statt. Der Vorstand hat sich für dieses Jahr mal etwas anderes überlegt. Es wird sicher eine tolle Veranstaltung. Wir wünschen viel Erfolg.

Die Vorbereitungen für das diesjährige Jugendangellager sind zwar sehr spät, aber doch noch angelaufen. Das bedeutet im ersten Schritt, dass die Anmeldungen verschickt sind und die Formalitäten erledigt werden.

Nach den Ferien geht es schon wieder an die Kassierung für das nächste Jahr. Die Tabellen der Ortsgruppen sind aktualisiert und gehen demnächst an die einzelnen Ansprechpartner zur Kontrolle raus.

Bis dahin erst einmal schöne Ferien und ...

Petri Heil


25.05.2013 - Erweiterte Vorstandssitzung Mai

Nachdem vorige Woche der Vorstand getagt hat und die Mitgliederversammlung, Besatz und ein paar weitere Themen ausgewertet hat, war heute die Veranstaltung für die Ortsgruppenvorsitzenden.

Auch hier ging es zuerst um die Mitgliederversammlung und dass die ungeplante Wartestunde im Anschluss durch die Rallye, als etwas Positives aufgenommen wurde. Nicht wie sonst sind die Mitglieder im Anschluss an die Versammlung auseinander gelaufen, nein jetzt hatten alle Zeit sich noch ausgiebig über Probleme zu unterhalten. Vielleicht ist es gar nicht schlecht zu solchen Veranstaltungen einfach von vornherein mehr Zeit einzuplanen.

Da die Kormorane immer wieder Thema sind, hatten wir auf der Website einen Link zu einer Petition zur Regulierung der Kormoranbestände, an der sich einige Angler beteiligt haben. Schade nur, dass die Auswertung der Petition nicht so transparent war, wie sich das der ein oder andere wünscht. So war auf den ersten Blick nicht erkennbar, wie viele Angler unseres Vereins sich beteiligt haben. Bernd Knust war der Meinung, dass sich lediglich 12 Angler des AVN beteiligt hätten, was so nicht richtig ist. Durch die eingescannten Stimmen, die als Sammlung abgegeben wurden, sind die Zahlen sehr undeutlich geworden, nicht mehr trivial erkennbar, wer Unterstützer ist. In einer kleinen Diskussion kam heraus, dass doch einige Gruppen Unterschriften über Sammelbögen abgegeben hatten, sodass doch mehrere hundert Mitglieder unseres Vereins die Petition unterstützten (mindestens zweihundert ;-) )

Als Nächstes kam das Seniorenangeln zur Sprache, das allgemein sehr gute Kritiken bekommen hat. Nur eine Sache hat unserem Vorsitzen so gar nicht geschmeckt. Für jeden Seniorangler hatte der Angelverein zwei geräucherte Forellen vorgesehen, doch zum Schluss bekamen einige Seniorangler keinen dieser Leckerbissen. Lag es nun daran, dass die Organisatoren sich verzählt hatten, oder lag es vielleicht daran, dass das tolle Spanferkel einigen Anglern nicht geschmeckt hat und sie sich an geräuchertem Fisch satt gegessen haben? Wir wissen es nicht genau. Schade war nur, dass am Ende ein paar Angler in Hartmut Will's(Helfer) private Tüte guckten, die plötzlich leer war. Wir entschuldigen uns nochmals bei den Anglern, die enttäuscht nach Hause gehen mussten, ziehen unsere Lehre und versprechen im nächsten Jahr besser zu werden. Aber abgesehen von diesem Vorfall, hatten die meisten viel Spaß und freuen sich aufs nächste Mal.

Nächstes Thema, wichtiges Thema - Besatz. 2013 hat der Angelverein wieder Besatz geplant und schon einen Teil Dessen durchgeführt. So sind Glasaale besetzt worden, Bachforellenbrut, 3000 Äschen in Zorge, Helme und Bere, 2 Tonnen Karpfen sowie Schleien auf alle allgemeinen Gewässer verteilt. Der Helenenhof hat sortierten Weißfisch bekommen und damit den Fischbestand wieder aufgewertet und die Fließgewässer sind mit Forellen besetzt worden. In diesem Zuge ist ein Thema aufgegriffen worden, was oft in Vergessenheit gerät. Köderfische sind auch Fische, die ins Fangbuch eingetragen werden müssen. Also das Eintragen nicht vergessen!!!

Da wir schon bei den Papieren waren. Einigen Fischereiaufsehern ist aufgefallen, dass durch die Umstellung der neuen Ausweise die Papiere teilweise nicht auf Stand sind. Es fehlen Passbilder, Unterschriften sind nicht geleistet und Marken falsch geklebt. Wer sich unsicher ist, sollte doch seinen Vorsitzenden fragen, bevor es an das Gewässer geht. Und die Ausrede: "Mein Vorsitzender war nicht erreichbar." zieht nicht. Jeder unserer Angler hat einen neuen Ausweis und die meisten Papiere sind ordentlich ausgefüllt und die Marken ordentlich geklebt. Vergleicht einfach, macht euch schlau. Jeder Angler ist für seine Papiere selbst verantwortlich.

Damit wir ordentliche Angler mit Berechtigungen zum Angeln von "Schwarzanglern" unterscheiden können, ist das oben Geschriebene für unsere Gewässeraufsicht wichtig. Erik Holzberger, unser neuer Vorsitzender der Gewässeraufsicht, hat die Aufgabe die Gewässeraufsicht weiter auszubauen. Es wird also demnächst verstärkt kontrolliert. Bitte kontrolliert euch selbst, achtet auf ordnungsgemäße Papiere.
Zum Schluss der erweiterten Vorstandssitzung richtet unser Vorsitzender jedem noch ein bisschen Redezeit ein, wo Probleme angesprochen werden können, die die Vorsitzenden so mitbringen. So hatte Rolf Hagenbruch, Vorsitzender der OG Großfurra, das Anliegen, die Wipper in seinem Bereich beim Besatz zu berücksichtigen. Es wäre auch beim Abfischen durch die staatlichen Behörden ersichtlich gewesen, dass der Bestand in dem Bereich sehr dürftig ausfalle. Dass wir nicht bis zur Landesgrenze besetzen, müsse verständlich sein, aber der Besatz ist auch dieses Jahr bis Kleinfurra erfolgt und somit der Bereich Großfurra weitestgehend abgedeckt. Dass es vielleicht auch am erhöhten Salzgehalt, durch das Einleiten von Lauge, kommen könnte, dass der Fischbestand so niedrig ist, sprach Hagebruch weiter an.

Mit diesem Thema befasst sich der Angelverein schon länger. Eine Lösung ist leider im Moment nicht in Sicht, da die Einleitung der Lauge durch staatlich festgelegte Grenzen reguliert wird. Aber der Angelverein wird sich weiter mit dem Thema beschäftigen und demnächst mehr Informationen dazu veröffentlichen. Traurig aber wahr. Es gibt Flüsse in Deutschland, die sind, speziell durch die Kaliindustrie, viel mehr belastet. Als trauriges Beispiel sei hier die Werra genannt. Da in der Wipper trotz Laugebelastung große Fische gefangen werden, ist gezeigt, dass es noch nicht zu spät ist. Wenn sich der AVN weiterhin mit dem Thema beschäftigt, gibt es eventuell durch Erkenntnisgewinn Lösungen, die wir heute noch nicht im Auge haben. Wir bleiben jedenfalls dran.

Jetzt ist erst mal Sommerpause. Das nächste Treffen der Vorsitzenden findet zur Schulung in der Strandgaststätte statt, zu dem auch wieder die Gebühr für das Hochseeangeln entrichtet wird. Dabei ist zu beachten, dass Angler mit gültigem Küstenfischereischein 25€ und Angler ohne gültigen Küstenfischereischein 30€ bezahlen müssen. Die Vorsitzenden kassieren dementsprechend bitte die Gebühr von den gemeldeten Anglern.

Viel Spaß beim Angeln, ob am Meer oder unseren Gewässern

Petri Heil


01.05.2013 - Seniorenangeln 2013

Es ist der 1.Mai. Ohne groß zu überlegen, wissen die meisten Angler des Angelfischereivereins, es ist Seniorenangeln. Eine der in der Mitgliederversammlung angesprochenen Traditionsveranstaltung fand heute wieder statt, wieder am Hünstein und wieder hatte die OG Nohra die Ausrichtung übernommen.
Es schien sich rumgesprochen zu haben, dass vor vier Jahren für unsere Senioren eine tolle Veranstaltung ins Leben gerufen wurde. 70 Teilnehmer waren gekommen um sich gemütlich am Ufer des Hünsteins zu platzieren, die Angel ins Wasser zu halten und mit alten Angelkumpels vergangene Zeiten wieder aufleben zu lassen.
"Wind aus Nord-Ost ist gar nicht gut um Fisch zu fangen", berichtete ein erfahrener Angler und so war es dann auch. Ein paar Kaulbarsche, zwei Schleien und ein Karpfen waren die Ausbeute der 70 Senioren rund um den Teich. Obwohl es nicht regnete, wie voriges Jahr, war der Fang doch eher mager. Lag es nun am Wind aus Nord-Ost, oder doch eher daran, dass ein Wiedersehen nach langer Zeit ein größeres Mitteilungsbedürfnis aufkommen ließ, wissen nur die Teilnehmer selbst.
Es schien wieder ein Erfolg gewesen zu sein. Wir konnten viele angeregte und freudige Unterhaltungen beobachten und auch das ein oder andere Lächeln in den Gesichtern der doch in die Jahre gekommenen Angler. "Mensch Bernd.", sagt Hartmut Engler. "Auch mit 84 Jahren werde ich hoffentlich im Mai 2014 wieder dabei sein." und verabschiedete sich mit herzlichem Dank an die Veranstalter bis ins nächste Jahr.
Senior Chef 2013 wurde Klaus Dießner aus der OG Bleicherode. Seht selbst mit einem Klick auf das Bild, wie es war.
Großer Dank gilt natürlich der ganzen Familie Dathe, und dem Grillshop Liebram, die sich immer voll ins Zeug legen um den Senioranglern einen schönen Tag zu bereiten. Viel Spaß mit den Bildern und Petri Heil bis ins nächste Jahr


01.05. - Wahlveranstaltung am 27.04.

Da lobte unser Vorsitzender unseren Internetauftritt wegen der Aktualität und dann sowas. Aber jetzt die Infos zur Wahlveranstaltung, etwas verspätet, aber besser als gar nicht...

79 geladene Mitglieder sollten es werden, von denen 69 anwesend waren, 3 entschuldigt und 7 unentschuldigt. Damit war die Mitgliederversammlung beschlussfähig.
Versammlungsleiter Rainer Paffrath eröffnete die Veranstaltung und übergab unserem Vorsitzenden das Wort. Dieser gedachte den in den letzten Jahren verstorbenen Angelfreunden August Bahlmann, Günther Ehmke, Bernd Fensel, Ingo Walter, Frank Thomas, Sven Schneider und Anderen in einer gemeinsamen Gedenkminute.

Nach der Gedenkminute ergriff der Versammlungsleiter wieder das Wort und fuhr damit fort über die Tagesordnung abzustimmen, den Protokollführer, die Mandatsprüfungskommission und die Wahlkommission zu wählen.
Um links und rechts vom Verein Infos zu bekommen, waren zwei Gäste geladen, die über diverse Themen berichteten.

Als erstes betonte Franka Hitzing von der FDP, Vizepräsidentin des Thüringer Landtages, die Bedeutung des Zusammenschlusses der Angler des AVOT und des TLAV zum LAVT in Thüringen. Sie war in Meuselwitz auch zugegen und konnte Vorort wahrnehmen, wie einig sich doch die beiden Verbände waren.
Frau Hitzing lobte aber auch die ehrenamtliche Tätigkeit in den Vereinen und die geleistete Arbeit in der Natur. Denn Angler sind nicht nur Fischfänger, sondern auch Naturschützer, die an den Gewässern mehrere tausend Stunden mit Arbeit verbringen, um Flora und Fauna im Einklang zu halten. Da sie Lehrerin sei, freue sie sich ebenfalls über die Arbeit mit den Jugendlichen in unserem Verein und besonders über den Einsatz bei der Durchführung des Jugendangellagers an den Helenenhofteichen und welchen Stellenwert dieses bei den Jugendlichen habe. Sie würde mit ihren Schülern Sprachreisen nach England durchführen, die nicht am letzten Wochenende in den Sommerferien stattfinden dürften, da dann ja das Angellager sei, so die Antwort ihrer Schüler.
Aber auch kritisch betrachtete sie die Problematik rund um die alternative Energiegewinnung und dort speziell die kleine Wasserkraft. Man müsse vernünftig mit den Ressourcen unserer Natur umgehen und das Profitdenken hinter den Naturschutz stellen. Zum Thema Kormoranproblematik verwies sie auf die Gesetztesregelung und dass diese über den 31.12.2013 verlängert werden müsse.

Im Anschluss an Frau Hitzings Ausführungen bekam der Präsident des LAVT, also das Oberhaupt des Thüringer Vereins, dem wir angehören, das Wort. Er bedauert, dass der Zusammenschluss in Thüringen lediglich zwei Verbänden gelungen ist und warum sich der Dritte noch "ziert" könne er nicht verstehen. Es sei doch ein sehr starker Landesverband entstanden mit über 15000 Mitgliedern, der auch etwas bewirkt.
Aber auch eine Ebene höher klappt es ja nicht so richtig. Die Verschmelzung von DAV und VDSF zum DAFV ist im ersten Ansatz gescheitert. Er verurteilte dort die voran gestellten Belange Einzelner an der Spitze der Vereine und freue sich nun um so mehr gemeinsam in Deutschland auftreten zu können und mit dem einheitlichen, starken Verband in Europa mitzuwirken, wenn es ums Angeln und den Naturschutz geht.
Dietrich Roese sprach begeistert von der Jugendarbeit in seinem Verein und wieviel Zeit wir als Angler in unseren Nachwuchs investieren. Er weiß, dass in allen Vereinen des LAVT viel mit den Jugendlichen unternommen wird und das Angebot an Aktivitäten für Jugendliche sehr groß ist. Auch werde demnächst die Unterstützung der Jugendleiter in den Vereinen verstärkt. Es soll Treffen der Jugendwarte geben und der Castingsport wieder in die Vereine getragen werden.
Wie auch Frau Hitzing kommentierte er die kleine Wasserkraft und dass alternative Energiegewinnung wichtig sei und wir als Berater tätig werden müssen. Denn oft sei auch Unwissenheit einfach nur der Grund dafür, dass es zu schädigenden Eingriffen in die Natur kommt.
Zum Abschluss äußerte er sich zur Problematik unserer "schwarzen Freunde". Der Kormoranbestand sei zu hoch und unsere Fischbestände somit kaum haltbar. Man müsse weiter an Lösungen des Problems arbeiten.

Leider mussten unsere Gäste die Veranstaltung vorzeitig verlassen und konnten die Ausführungen unseres Vorsitzenden und die weitere Veranstaltung nicht verfolgen. Der Grund war die stattfindende Roland Rallye, die zu einem späteren Zeitpunkt die Teilnehmer am Veranstaltungsort noch lange fest hielt.
Bernd Knust würdigte, wie seine Vorredner, den Zusammenschluss der Angler in Thüringen und Deutschland ebenfalls. Das damit nicht das "Überallangeln" möglich sei betonte er nochmal und verwies auf Berichte, die wir schon vor einiger Zeit im Internet dazu hatten.
Vielleicht könne man mit einem großen Verband die Verwaltungen in den Kreisen unterstützen und lenken. Es könne nicht sein, dass durch ständig wechselndes Pernonal die Kompetenz für uns in den Ämtern verloren ginge.
Dann rechnete Bernd Knust ein bisschen. Dass wir jährlich nach der Fischerprüfung rund 40 neue Angler aufnehmen und somit in zehn Jahren 400 Mitglieder mehr gehabt haben müssten ist die Theorie, praktisch verliert unser Verein aber jedes Jahr Mitglieder, die ihren Beitrag nicht zahlen und somit aus den Listen der Ortsgruppen verschwinden. Vielleicht gibt es ganz einfache Gründe und die Nichtzahler würden den Verein gar nicht verlassen. Man müsse eventuell auf diese Angler zugehen. Zurzeit hätte unser Verein 856 Mitglieder und 80 hätten den Beitrag nicht erstattet. Der Verein hätte so schon seit langer Zeit stetig knapp 900 Mitglieder.
Unser Internetauftritt sei immer aktuell und manchmal schneller als erwartet(...dass das nicht immer so ist, lesen wir am Anfang des Berichtes :-)). Aber als er analysierte wieviele Gruppen sich auf ihren Seiten präsentierten, kam er auf eine Anzahl von 11 Gruppen. Warum die anderen 13 Gruppen nicht über sich informieren, fand er sehr bedauerlich. Termine, Aktivitäten, Fotos würden die Attraktivität der einzelnen Gruppen doch steigern und vielleicht können wir so mitwirkende Angler gewinnen.
Zu den Finanzen wären Erläuterungen nötig, so Knust. Er erklärte, dass für zukünftige Kaufverträge Geld angespart werden müsse. Somit erkläre sich der Übertrag in 2013. Ein Beispiel wäre der Holungsbügelteich, dessen Eigentümer der Angelfischereiverein Nordhausen schon sei. Eine solche Situation könnte in Ellrich auch eintreten und dafür müsse Geld zurück gelegt werden.
Eine Beschlussvorlage lautete somit die Erhöhung der Beiträge, Allgemeine Gewässer von 65€ auf 70€, Salmo von 25€ auf 30€ und die Stammeinlage erhöht sich von 77€ auf 80€. Seit vielen Jahren wäre der Beitrag nicht erhöht worden, es wäre nun aber an der Zeit.
Viele Arbeiststunden wären in der letzten Legislaturperiode geleistet, berichtete Bernd Knust. 33.200 Stunden um genau zu sein. Dabei wurden viele Gewässer gepflegt und rekultiviert: Paulmannsche Teiche, Hünstein, Holungsbügelteich, Schwanenteich, der Stadtwallteich in Ellrich aber auch die Fließgewässer. Einen Dank an alle fleißigen Angler und Helfer des Vereins.
Der Verein halte eine Vielzahl von Veranstaltungen für unsere Mitglieder bereit, ob zentral über den Verein, oder in den einzelnen Ortsgruppen. So gäbe es schon einige Traditionsveranstaltungen, die stetigen Zulauf erhalten. Dazu zählen der Messebesuch vor der Saison, das Seniorenangeln, das Sommerfest, das Hochseeangeln, das Nordhäuser Fischerfest und das Jugendangellager, alles Veranstaltungen, die über Jahre erfolgreich durchgeführt werden.
Auch Bernd Knust schloss sich den beiden Vorrednern an und nahm Stellung zu der kleinen Wasserkraft, mit der wir mit der Ellertalmühle in direkten Kontakt kommen. Durch stark reduzierte Wassermengen im Bereich des Wehrs währe dringend Handlungsbedarf, den Dirk Wattenbach schon sehr forcierte. Dass die Errichtung des Naherholungsgebietes auf der Seenplatte nicht zum Nachteil der Angler wird, dürfe auch nicht aus den Augen verloren werden. Wir müssen agieren und reagieren uns informieren und einmischen.
Ein weiteres Thema war die Fischereiaufsicht. Da es die staatliche Fischereiaufsicht in unserem Bereich nicht mehr gäbe, müsse der Verein seine Fischereiaufseher unterstützen und stärken. Zum Abschluss bedankte sich unser Voritzender nochmals für die Unterstützung eines jeden Einzelnen und wünschte eine erfolgreiche Angelsaison 2013.

Bevor der alte Vorstand einstimmig entlassen wurde, und der Neue gewählt wurde gab Götz Mucha noch den Bericht der Revision und bescheinigte dem Vorstand eine einwandfreie Arbeit. Auf der Tagesordnung gab es nun noch den Punkt der Diskussion, an dem sich drei Angelfreunde beteiligten. Zum einen berichtete Rainer Paffrath, dass die Fischerprüfung 64 Teilnehmer bestanden haben und 60 davon dem Verein beitreten wollten. Aus der OG Uthleben meldete sich ein Angelfreund zum kostenlosen Eintritt zum Fischerfest. Ein Euro wäre niemandem zuviel und es würde dem Verein zugute kommen. Antwort gab der Vorsitzende der OG Krimderode, Lothar Koch. Verwaltung und steuerliche Einflüsse wären der Grund dafür, keinen geringen Eintrittspreis zu verlangen und einen hohen Betrag wolle man niemandem zumuten. Als Dritter meldete sich Angelfreund Bernd Ewald und fand, dass das Ende der Schonzeit für Salmoniden wieder am 1.Mai gesetzt werden sollte.

Bevor es an die Wahl des neuen Vorstandes ging, gab es für die Teilnehmer Steaks und Würstchen vom Grill. Hier sei dem Team der Forstfarm nochmals großer Dank für die hervorragende Ausstattung ausgesprochen. Ebenfalls Dank gebührt Angelfreund Dathe, Vorsitzender OG Nohra, der die Veranstaltung mit Fischbrötchen zur kleinen Verstärkung ausstattete.

Nach der Stärkung ging es daran den neuen Vorstand zu wählen. Uwe Pfützenreuter, Vorsitzender OG Bleicherode, führte die Einzelwahl durch Abstimmung durch. Kandidatenvorschläge lagen den Teilnehmern schriftlich vor, weitere Vorschläge gab es keine. Nicht immer einstimmig, aber mit deutlicher Mehrheit wurden die Vorschläge von den Teilnehmern der Mitgliederversammlung 2013 angenommen. Der neue Vorstand war gewählt und konnte seine Arbeit für die nächsten vier Jahre aufnehmen. Bernd Knust als alter und neuer Vorsitzender beendete die Veranstaltung mit dem Schlusswort und bedankte sich nochmals für die geleistetet Arbeit aller Mitglieder.
Gemeinsam sind wir stark.

Petri heil

Fotos folgen...


14.04.2013 - Messebesuch

Wow. Das war ein ganz schöner Zulauf, den die Messe Reiten, Jagen, Fischen dieses Jahr erlebte. Viel, um nicht zu sagen mehr als in den vergangenen Jahren, dreht sich zwar um das Pferd, aber auch die Angler sind dieses Jahr wieder auf ihre Kosten gekommen. Beide großen Angelverbände LAVT und VANT präsentierten sich auf der Messe und informierten über ihre Arbeit. Neben vielen Informationen organisierte der VANT einen Wettkampf im Turnierangelsport für Kinder und Jugendliche.

Unser Verband, der LAVT, stellte sich mit vielen Aktionen vor. Die Kleinsten wurden von Bianca Freund, von den Brühler Anglerfreunden Erfurt, mit einem Magnetangelspiel begeistert und als Belohnung für "gefangene" Fische bastelte sie ihnen Figuren aus Luftballons. Bootfahren für die etwas Größeren und der Drillsimulator, fanden großen Anklang. Wobei sich am Drillsimulator alle Altersklassen einfanden, um zu testen, ob sie einen "großen Fang" meistern würden. Viel Informationen gab es natürlich zum Zusammenschluss von AFOT und TLAV zum LAVT. Wie schon auf der Jahreshauptversammlung im Januar anklang, ist es besser sich gemeinsam zu präsentieren und an einem Strang zu ziehen. Vielleicht kommt es doch noch zu einem großen Anglerverband in Thüringen und einem einzigen Stand mit vielen, vielen Infos rund um die Angelei im Freistaat.

Unsere Angler hatten viel Spaß auf der Messe, erwarben das ein oder andere Equipment für die neue Angelsaison und nahmen Neuigkeiten rund ums Angeln mit nach Hause. Den Abschluss der Reise bildete wieder ein Essen in der Innenstadt Erfurts.

Hier ein paar Eindrücke des Messebesuchs unserer Mitglieder in Bildern...


06.04.2013 - Es ist geschafft!!!



Die beiden Dachverbände sind auf dem besten Weg der Gründung des DAFV. Soweit wir es einschätzen können, fehlt nur noch der Eintag in das Vereinsregister. Aber lest selbst:

Beitrag des DAV
Beitrag des VDSF


06.04.2013 - Arbeitseinsatz Seenplatte, Übungsleiterlehrgang

Heute haben die Ortsgruppen Bielener Kiesgewässer, Trapo, West, Hochbau, Hydro und der Tauchsportgruppe Neptun den Frühjahresputz an den Kiesteichen durchgeführt. Autoreifen, Hausmüll, diverse entsorgte Geräte aberauch Baumschnitt wurde eingesammelt und entsorgt. Hier die fleißigen Helfer 2013.



Ebenfalls waren unsere beiden Jugendwarte zum Übungsleiterlehrgang in Saalfeld um sich fortzubilden. Dort bekamen sie Tipps zu rechtlichen Angelegenheiten rund um die Jugendarbeit aber auch Tipps und Ideen zur Arbeit mit den Kids und Teenis. Schwerpunkt war der Castingsport, der in Saalfeld ganz GROß geschrieben wird.



Petri Heil


23.02.2013 - Erweiterte Vorstandssitzung

Zur heutigen erweiterten Vorstandssitzung waren hauptsächlich Terminabsprachen das Thema. Der wichtigste Termin war sicherlich die Mitgliederversammlung am 27.04.2013, zu der auch schriftlich eingeladen wurde. Diese wird wieder auf der Forstfarm in Herreden stattfinden. Einlass ist 9:00 Uhr, Beginn 10:00 Uhr und das Ende ist für 14:00 Uhr angedacht, wird aber sicherlich doch vorher sein. In der Einladung enthalten, die

Tagesordnung:

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Bestätigung der Tagesordnung
  3. Wahl des Protokollführers
  4. Wahl der Mandatsprüfungskommission
  5. Wahl der Wahlkommission
  6. Bericht des Vordstandes
  7. Bericht der Revisionskommission
  8. Beschlussvorlagen
  9. Aussprache
  10. Auszeichnungen
  11. Pause
  12. Bericht der Mandatsprüfungskommission
  13. Entlastung des Vorstandes
  14. Kandidatenvorschläge für den Vorstand
  15. Kandidatenvorschläge für die Revisionskommission
  16. Wahl des Vorstandes
  17. Wahl der Revisionskommission
  18. Beschlussfassung zu den Vorlagen
  19. Schlusswort

Aber vor der Mitgliederversammlung geht es erst mal wieder zur Messe "Reiten, Jagen, Fischen". Der Messebesuch wird am 13.04.20113 sein und gemeinsam mit dem Bus 7:30 Uhr am BIC NDH starten.

Nach der Messe haben die Senioren hoffentlich ihre Angelausrüstung auf Vordermann gebracht, denn am ersten Mai können sie wieder zeigen, wer der "Chefsenior" des Angelvereins ist. Diesen küren sie nämlich wieder beim Seniorenangeln am Hünstein.

Das Sommerfest war auch Thema, welches am 06.07.2013 stattfinden soll. Nur ist es diesmal keine Abendveranstaltung, sonder findet das Treffen ab zehn Uhr statt. Die Einladungen zur Schulung mit anschließendem gemütlichen Beisammensein werden rechtzeitig den entsprechenden Mitgliedern zugestellt. Ein bisschen Abwechslung kann nicht schaden, also diesmal eine Tagesveranstaltung.

Weiterhin wird es auch dieses Jahr ein Hochseeangeln geben. Am 19.07.2013 23:30 Uhr fährt der Bus gen Norden um die gemeldeten Angler ans Meer zu bringen.

Um zeigen zu können, dass Angler naturverbunden sind, stehen auch immer wieder Arbeitsseinsätze im Programm. So ist ein großer Arbeitseinsatz unter dem Namen "Saubere Seenplatte" am 06.04.2013 9:00 Uhr geplant. Durchführen werden dort hauptsächlich die Gruppen, Bielener Kiesgewässer, Uthleben, Trapo, NDH, NDH-West, Hydro und Sundhausen den Arbeitseinsatz.

Der Besatz für dieses Jahr wird auch demnächst stattfinden. Geteilt in Frühjahres- und Herbstbesatz, sind zuerst die Flüsse gefragt und einige stehende Gewässer, in die Forellen, in Form von Brut aber auch Setzfischen, Glasaale, Äschen und einige Fischarten mehr, gesetzt werden. Da die Brut in Nebenarme verteilt wird, muss natürlich sorgfältig geprüft werden, ob die Bäche in naher Zukunft nicht saniert, sprich ausgebaggert werden.

Sind die groben Termine gesetzt, kommen in jeder erweiterten Vorstandssizung noch Probleme und Wünsche der Ortsgruppen auf den Tisch. So informierte ein Vorsitzender darüber, dass ein Gerücht gestreut würde, dass Michas Angelladen schließen würde. Gerüchte stimmen oft nicht und so auch hier, Micha schließt seinen Laden nicht, dies als Information.

Alles in allem sind wieder viele Infos über den Tisch gegangen, die an die Mitglieder weiter gegeben werden.

Petri Heil


20.01.2013 - 1. Jahreshauptversammlung des LAVT am 19.01.2013 in Schleiz



Gestern war die erste Jahreshauptversammlung des LAVT und somit auch Wahlveranstaltung. Wie bekannt, ist der LAVT 2012 aus dem TLAV und dem AFOT durch Fusion entstanden. Damit der Verband ordnungsgemäß arbeiten kann, musste der Vorstand neu gewählt werden.
Zuvor jedoch gab es einige Wortmeldungen zum vergangenen Jahr.

So lobte Frau Butz von der Landesregierung die Jugendarbeit der thüringer Anglerschaft. In Erinnerung habe sie das tolle Wehrfest in Schleiz mit dem großen Aquarium, mit Hilfe dessen den Nichtanglern die heimische Unterwasserwelt näher gebracht wurde.

Klaus Topp von der oberen Fischereibehörde bemerkte, dass die Überarbeitung der Prüfungsfragen nicht ohne die Anglerschaft erfolgen soll. Herr Topp sprach positiv über den thüringer Gewässerfond, der den Berufs- aber auch den Hobbyfischern zugute kommt. Weiterhin, so Topp, sei durch den Vierteljahresfischereischein die Zahl der Angelinteressierten gestiegen. Der LAVT sei aber nicht nur ein Verband im Sinne des Angelns, sondern arbeitet in vielfältigster Weise am Naturschutz mit. Aufgaben, die es zukünftig in Zusammenarbeit der Landesregierung und des LAVT gibt, seien beispielsweise die Novellierung des Thüringer Fischereigesetzes, die Bündelung einiger Verordnungen und die vernünftige Nutzung der "Kleinen Wasserkraft" unter Berücksichtigung der Natur. Dort gilt es noch Aufklärungsarbeit zu leisten und mit den Betreibern der Wasserkraftanlagen sinnvolle Lösungen in beiderseitigem Interesse zu finden.

Andreas Koppetzki vom Landesanglerverband Brandenburg beschrieb einige Gemeinsamkeiten der Verbände Thüringens und Brandenburgs. So sei es auch in Brandenburg immer wieder Thema, dass angeblich zu wenig Fisch in den Gewässern sei und auf Nachfrage bei den Anglern heraus kam, dass doch einfach die fehlende Zeit zum Angeln der wahre Grund für geringen Angelerfolg sei. Er Kritisierte aber auch die damalige Vorgehensweise des DAV, als der VDSF eine Kormoranzählung durchführte um den fischwirtschaftlichen Schaden durch die Kormorane aufzuzeigen. Damals habe sich der DAV zurückgelehnt und die Kormoranplage als banal bewert. Hätte es zu diesem Zeitpunkt einen deutschlandweiten Dachverband gegeben, der zur Zählung aufgerufen hätte, gäbe es flächendeckende Zahlen der Kormoranverteilung.
Desweiteren berichtete er von der heutigen Präsenz der Anglerschaft auf der Grünen Woche. Angefangen habe alles mit einem Stand des DAV, der vom Veranstalter gestützt worden sei, damit sich die Angler ebenfalls präsentieren können. Infolgedessen suchte natürlich auch der zweite große Dachverband, der VDSF, die Möglichkeit Werbung für sich auf der Messe zu machen. Schon war ein Konkurrenzdenken unter den Anglern erkennbar und die Subventionen pfutsch. DAV und VDSF leisteten sich in den folgenden Jahren dort sogar einen gewissen Machtkampf: "Wer hat den größten und schönsten Stand auf der Grünen Woche". Das diese Vorgehensweise unnötig Gelder der Angler verschlang, müsse er nicht explizit erwähnen. Die wäre ebenfalls ein Beispiel, wie wichtig doch der Zusammenschluss der Dachverbände sei. Sollte es nicht zur Fusion kommen, würde auch der Landesanglerverband Brandenburg dem DAV den Rücken kehren. "6 Jahre Arbeit stecken nun schon in der Vorbereitung des Zusammenschlusses und es wäre schade, wenn sie umsonst ist" so Koppetzki. Alle streben doch einfach nur ein relativ unbürokratisches Angeln an.

Karl-Heinz Müller, langjähriger Mitarbeiter des Ministeriums in Thüringen, bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit den Anglern und er stünde weiterhin mit Rat und Tat den Anglern zur Seite, nur nicht mehr als Vertreter der Regierung, sondern als Ruheständler. Er betonte, dass die Novellierung des Thüringer Fischereigesetzes auf jeden Fall mit den Anglern gemeinsam erfolgen soll. Dem Vierteljahresfischereischein konnte er ebenfalls nur Gutes abringen, er wäre ein Schritt in die richtige Richtung beim Wecken des Angelinteresses des Einzelnen gewesen.

Der noch amtierende Präsident des LAVT meldete sich nach den Berichten der Landesregierung und seiner langjährigen Freunde Karl-Heinz Müller und Andreas Koppetzki ebenfalls zu Wort. Er sprach die Arbeit an der Saalekaskade an und dass es doch immer wieder Differenzen zwischen den Nutzern des Gewässers gäbe. Dass nicht nur über Wasser, die Natur geschädigt würde, sondern auch unter Wasser und dass sich die Angler für den Naturschutz weiterhin einsetzen werden. Die Problematik der "Kleinen Wasserkraft" sprach er auch an und dass immer wieder fehlende Fischwege um die Anlagen dazu führen, dass das Fischwandern dadurch deutlich eingeschränkt werde. Einige Anlagen seine regelrechte Häckselmaschinen und dass man dann auf keinen Fall von grünem Strom reden könne, wohl eher von Rotem. Die Energiewende dürfe nicht zur Zerstörung der Natur führen.

Andrè Pleikies übermittelte das Grußwort Egon Primas', der durch einen weiteren Termin verhindert war. Dem Grußwort Egon Primas' folgte der Bericht der geleisteten Arbeit des LAVT von Peter Plate. Er stellte nochmal deutlich dar, wie viel Arbeit in Pflege und Hege der Gewässer von den Anglern geleistet wurde und wie wichtig auch der Zusammenschluss der Verbände in Thüringen 2012 gewesen sei.

Nach dem Bericht von Peter Plate legte auch Dietrich Roese Rechenschaft zum vergangenen Jahr ab. Das größte Ereignis des vergangenen Jahres sei der Zusammenschluss der Thüringer Verbände zu einem großen Verband, dem LAVT. Er sei überglücklich, dass diese Fusion ein positives Ende genommen habe. Die schon angesprochen Zusammenarbeit Land - LAVT bei der Novellierung des Thüringer Fischereigesetzes sei unabdingbar. Somit können Passagen im Gesetz sinnvoll geändert werden. Warum werde vom Gesetzgeber beispielsweise der Schilfschnitt verboten, wo durch starken Schilfwuchs die Gewässer unnötig verlanden. Dass bei der Arbeit am Gesetz eine gesplittete thüringer Anglerschaft nur Nachteile bringt, liege doch wohl auf der Hand.
Die Enttäuschung über die gescheiterte Fusion des VDSF und des DAV war deutlich in seinen Ausführungen zu erkennen. "Hätte es eine offene Abstimmung gegeben, wäre die Fusion erfolgreich durchgeführt worden!", so Roese. Bayern, Schleswig Holstein, Thüringen, Baden Württemberg haben bereits ihren Austritt aus dem VDSF erklärt, sodass es nur eine Frage der Zeit ist, dass der VDSF auseinander bricht.
Roese begrüßte, dass die Erarbeitung einer neuen Fischereiprüfung an die Angler übertragen worden ist. Kritik übte er an Einsparungen im Ministerium, welches 11000 Stellen in Zukunft einsparen möchte. Was dann für die Bearbeitung gewässerwirtschaftlicher Probleme an Zeit noch zur Verfügung stünde wäre jetzt schon deutlich erkennbar.
Positives sei bei der Zusammenarbeit mit dem Energiekonzern Vattenafall zu berichten. Diese sei konstruktiv und für unseren Verband nur von Vorteil. Es gäbe neue Forderungen für die Talsperrennutzung und um diesen stark entgegen zu treten, ist eine große Vereinigung nur zum Vorteil.
Roese lobte auch die jährliche und ausgezeichnete Präsenz des LAVT auf der Messe "Reiten, Jagen, Fischen". Der Stand sei sehr informativ und ansprechend.
Die Jugendarbeit mit dem Jugendlager in Herbsleben als jährlicher Höhepunkt findet weiterhin Unterstützung durch den Verband. Er sprach den Organisatoren seinen Dank aus, denn ohne Nachwuchs gäbe es bald keine Angler mehr.

Noch vor dem Mittag nahm die Wahlkommission seine Tätigkeit auf und entlastete den alten Vorstand. Die Mandatsprüfungskommission bestätigte die Richtigkeit der Einladung und durch eine Probeabstimmung wurde die Ordnungsmäßigkeit der Wahl fest gestellt. Nach der Mittagspause ist der neue Vorstand in folgender Besetzung mit eindeutiger Mehrheit gewählt worden:

Präsident Dietrich Roese ASV Breitungen e.V
Vizepräsidenten Hans-Ehrhardt Schiller Aga - Bad Köstritz
  Bernd Knust AFV Nordhausen e.V.
Vorstandsmitglieder Heinz Ambrosy Brühler Angelfreunde e.V.
  Gerd Pfeiffer AV Mühlhausen e.V.
  Egbert Thon AV Westgreußen e.V.
  Olaf Schulz Casting Club Saalfeld e.V.


Die eindeutige Wahl lässt gute Verbandarbeit durchblicken. Dietrich Roese, alter und neuer Präsident, beendete die Veranstaltung mit ein paar Worten für die Zukunft. Er bedankte sich für das Vertrauen und versprach weiterhin erfolgreiche Arbeit zu leisten.

Petri Heil


01.01.2013 - Jahresanfang



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